Deutsche Markenhersteller wachsen im Ausland
Outdoor-Branche legt weltweit kräftig zu

Das Geschäft mit Outdoor-Ausrüstung boomt. „Weltweit legt der Markt jedes Jahr zwischen fünf und sieben Prozent zu“, sagte gestern Topher Gaylord, Europachef des amerikanischen Outdoor-Anbieters The North Face. Vor allem in Asien sowie in Osteuropa kaufen immer mehr Menschen Outdoor-Artikel, sagte Gaylord.

FRIEDRICHSHAFEN. Der Aufschwung zeigt sich deutlich auf der „Outdoor“, der größten Ausstellung der Branche, die gestern in Friedrichshafen am Bodensee begonnen hat. Die Messe hat die Zahl ihrer Aussteller in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt und ist inzwischen fast halb so groß wie die Sommer-Ispo in München, die bedeutendste Sportschau der Welt. Die Ispo allerdings ist nicht auf einen Bereich beschränkt wie die „Outdoor“, sondern vereint fast alle Sportarten.

Noth-Face-Manager Gaylord schätzt, dass jedes Jahr rund um die Erde etwa 95 Mrd. Euro für Outdoor-Ausrüstung ausgegeben werden. Dazu zählen Wanderschuhe genauso wie Zelte, Schlafsäcke, Funktionskleidung und Eispickel.

Auch in Deutschland läuft das Outdoor-Geschäft rund. Ein kräftiges Wachstum erwartet die Branche dieses Jahr zwar nicht. Es sei maximal mit einem Plus von 1,5 Prozent zu rechnen, sagte Albrecht von Dewitz, Chef des schwäbischen Outdoor-Anbieters Vaude. Dennoch ist der Unternehmer zufrieden: „Damit koppeln wir uns vom Rest des Marktes ab.“ Der deutsche Sporthandel musste im ersten Halbjahr erneut einen schmerzhaften Umsatzrückgang hinnehmen. Insgesamt erzielten die deutschen Outdoor-Hersteller vergangenes Jahr einen Umsatz von etwa 1,5 Mrd. Euro.

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