Deutsche Post / Postbank
Finanzen für Postagenturen zu teuer

Einige Postagenturen werden künftig keine Finanzdienstleistungen der Postbank mehr anbieten. Ein Sprecher der Deutschen Post sagte am Samstag, der Konzern prüfe schon seit längerem, ob sich die angebotenen Finanzdienstleistungen in den 7500 bundesweiten Postangenturen wirtschaflich lohnten.

HB BONN. Es könne aber keine Rede davon sein, dass von 2007 an 1000 Agenturen davon betroffen seien. Der Sprecher nahm damit Stellung zu Äußerungen des Bundesvorsitzenden des Postagenturnehmerverbandes Deutschland (PAGD), Torsten Modery, in der Zeitung „Westfalen-Blatt.“ Die Post wolle von 2007 an in 1000 der 7500 Agenturen keine Finanzdienste der Postbank mehr anbieten, sagte Modery der Zeitung. Seit März biete sie den Agenturinhabern entsprechende Aufhebungsverträge an. Wer nicht unterschreibe, dem werde per Ende 2006 gekündigt.

„Wir überprüfen schon seit vergangenem Jahr die wirtschaftliche Auslastung der Postagenturen,“ sagte dazu der Postsprecher. Angesichts der großen Zahl der Agenturen sei es nicht verwunderlich, wenn man feststelle, dass sich das Angebot von Finanzdienstleistungen in einigen Agenturen wirtschaftlich nicht mehr rechne. Die Zahl von 1000 betroffenen Agenturen könne er aber nicht bestätigen. Es handele sich um einen laufenden Prozess, ein Ende der Prüfung und damit eine endgültige Zahl der betroffenen Postagenturen stehe noch nicht fest. „Wichtig für unsere Kunden ist es zu wissen, dass die reinen Postdienstleistungen in den Postagenturen auf jeden Fall bestehen bleiben,“ fügte er hinzu.

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