Deutsche Post
US-Kartellbehörden billigen Exel-Übernahme

Die Deutsche Post ist der milliardenschweren Übernahme des britischen Logistikkonzerns Exel einen Schritt näher gekommen.

HB WASHINGTON. Die US-Kartellbehörden hätten keine Einwände gegen die Transaktion, hieß es in einer im Internet veröffentlichten Mitteilung. Rund 30 Prozent des Exel-Geschäfts entfielen auf Amerika, hieß es. Die Post hatte ein 5,5 Mrd. Euro teures Übernahmeangebot für Exel unterbreitet, über das die Exel- Anteilseigner am Mittwoch in London bei einer Hauptversammlung entscheiden wollen. Die Exel-Führung hatte ihren Aktionären bereits die Annahme der Offerte empfohlen. Mit der Übernahme strebt die Post die Führung im weltweiten Logistik-Markt an. „Wir werden mit starkem Abstand die Nummer eins in unserer Industrie sein“, hatte Post-Chef Klaus Zumwinkel angekündigt.

Auch die Wettbewerbsbehörde der EU-Kommission muss noch über die Übernahmepläne entscheiden. Bei der Prüfung der Transaktion untersuchen die Brüsseler Kartellwächter auch die Auswirkungen eines Zusammenschlusses beider Konzerne auf einzelne Märkte im Bereich der Logistik. Diese sind weltweit noch immer stark fragmentiert. In der Luftfracht, deren Volumen auf 22,1 Mrd. Euro geschätzt wird, kam der Bonner Konzern mit DHL Danzas Air & Ocean 2003 nach früheren Angaben auf einen Marktanteil von 6,4 Prozent. Exel erreichte einen Marktanteil von 4,7 Prozent. In der Seefracht kam DHL Danzas Air & Ocean den Angaben zufolge auf einen Marktanteil von 5,5 Prozent, Exel konnte 2,9 Prozent auf sich vereinigen. In der Kontraktlogistik mit einem geschätzten Marktvolumen von rund 148 Mrd. Euro war Exel 2003 mit 2,7 Prozent Anteil Branchenprimus, die Post-Tochter DHL Solutions erzielte 1,1 Prozent.

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