Deutscher Briefmarkt
Das Briefmonopol der Deutschen Post

Trotz der Liberalisierung des Briefmarkts kann sich die Deutsche Post immer noch als Monopolist halten. Allerdings wird in Zukunft das Exklusivrecht der Deutschen Post entkräftet.

HB BONN. Als früherer Staatsmonopolist verfügt die Deutsche Post auch als privatisiertes Unternehmen noch über ein Exklusivrecht bei der Briefbeförderung. Für andere Unternehmen ist aber ein Einstieg ins Briefgeschäft mit einer (an Auflagen geknüpfte) Lizenz der Regulierungsbehörde für Telekommuniaktion und Post möglich.

Rund ein Drittel des deutschen Briefmarkts mit einem Umsatzvolumen von rund 3,3 Milliarden Euro am Gesamtmarkt (gut 10 Milliarden Euro) ist bereits für den Wettbewerb geöffnet. Die Post hält aber nach Angaben der Regulierungsbehörde weiter einen Marktanteil am nationalen Briefgeschäft von rund 96 Prozent

.

Für die Beförderung von Briefsendungen bis tausend Gramm ist in Deutschland eine Lizenz der Regulierungsbehörde erforderlich. Sie wurde seit 1998 bislang an rund 1500 Unternehmen erteilt. Davon waren laut Behörde 2003 maximal 900 Firmen auch tatsächlich am Markt. EU-weit dürfen sich private Anbieter seit Anfang 2003 im Zuge der Liberalisierung im Geschäft mit der Beförderung von Briefen und adressierten Katalogen von über 100 Gramm (zuvor 350 Gramm) engagieren. Von 2006 an soll die Zustellung für Sendungen von über 50 Gramm freigegeben werden. Für Deutschland ist die völlige Aufhebung der Brief-Exklusivlizenz der Deutschen Post bereits für Ende 2007 im Postgesetz verankert.

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