Deutsches Gastgewerbe
Umsatz von Restaurants und Kneipen sinkt weiter

Die Gastronomen in Deutschland machen weiterhin schlechte Geschäfte. Nach einem Bericht des Statistischen Bundesamts vom Montag setzte das Gastgewerbe im Juni inflationsbereinigt 4,3 Prozent weniger um als im gleichen Vorjahresmonat.

HB WIESBADEN. Die Einnahmen gingen preisbereinigt (real) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Montag erklärte. „Dieser Rückgang ist ausschließlich auf die ungünstige Umsatzentwicklung im Gaststättengewerbe zurückzuführen“, hieß es.

Die Hoteliers setzen nämlich knapp ein Prozent mehr um, während die Gastronomen 4,5 % weniger verkauften. Dieser Trend bestätigte sich auch im Juni, als die realen Umsätze der Gaststätten um rund sieben Prozent zum Vorjahr einbrachen, während die Erlöse der Hoteliers nur um 1,7 % zurückgingen. Kantinen und Caterer legten um gut zwei Prozent zu und lagen nach den ersten sechs Monaten rund 1,5 % über dem Umsatzniveau vor einem Jahr.

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