Die Konkurrenz unter Billigfliegern und Flughäfen wächst
Germanwings und HLX wollen ab Düsseldorf starten

Die beiden führenden deutschen Billigfluggesellschaften Germangswings und Hapag-Lloyd-Express (HLX) erwägen künftig auch vom drittgrößten deutschen Flughafen Düsseldorf aus abzuheben. Wie der Chef des Flughafens Düsseldorf, Rainer Schwarz mitteilte, haben beide Unternehmen für den ab November geltenden Winterflugplan jeweils zwischen 4 000 und 5 000 Flugbewegungen (Slots) beantragt.

HB DÜSSELDORF/FRANKFURT. Aus Branchenkreisen verlautete, Germanwings und HLX wollten mit diesem Schritt womöglich auch Druck auf ihren bisher wichtigsten Partner, den Flughafen Köln-Bonn machen. Der zuletzt stark gewachsene Airport Köln-Bonn verzeichnet für den Winterflugplan 2004/05 mehr als sechs Prozent weniger Fluganmeldungen als im Vorjahr.

Die indirekt zur Lufthansa gehörende Germanwings und HLX, Billigflugtochter des Reisekonzerns TUI, kündigten an, sie würden trotz ihrer Pläne für Düsseldorf auch in Köln-Bonn bleiben. Ob und in welchem Umfang Düsseldorf tatsächlich genutzt werde, sei noch nicht entschieden. „Wir wollen uns neue Möglichkeiten erschließen“, sagte ein Germanwings-Sprecher. Bei HLX hieß es, in Düsseldorf gehe es derzeit um zusätzliche Flüge.

Ein Sprecher des Flughafen Köln-Bonn erklärte, die rückläufige Zahl der angemeldeten Flüge bedeute nicht unbedingt, dass Verbindungen im gleichen Umfang ausfielen. „Wir können den Rückgang noch nicht aufklären, wir prüfen das noch. Aber es kann auch sein, dass im vorigen Winter mehr Slots geordert worden sind, als dann tatsächlich geflogen wurden“, sagte der Sprecher. Bei der deutschen Flugkoordination wurden für Köln-Bonn gut 58 200 Slots für das Winterhalbjahr angemeldet, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

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