Dividende soll nicht gesenkt werden
Tui entdeckt neue Mutterliebe für schweizer Tochter

Europas größter Touristikkonzern Tui will nach Angaben aus Branchenkreisen seine Schweizer Tochter Tui Suisse vollständig übernehmen. Zudem soll entgegen anderslautender Marktgerüchte die Dividende für das Jahr 2003 nicht sinken, so Informationen aus Unternehmenskreisen.

HB HANNOVER. Tui verhandele mit dem Schweizer Touristikkonzern Kuoni über dessen 49 % an Tui Suisse, bestätigten die Kreise am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des Fachmagazins „FVW International“. Tui hält an der 1996 gegründeten Tochter 51 %.

Ein Tui-Sprecher erklärte, der Konzern nehme generell zu solchen Spekulationen keine Stellung. Laut „FVW“ ist mit einer Einigung noch im ersten Quartal 2004 zu rechnen. Kuoni hat sich bereits von mehreren anderen Beteiligungen getrennt. Tui hatte Kuoni 1999 die Beteiligung bei Tui Suisse sowie eine Kooperation angeboten, nachdem die Schweizer Touristikbranche auf den deutschen Konzern zunächst mit Boykottmaßnahmen reagiert hatte. Mittlerweile hat sich die Lage in der Schweiz aber entspannt.

Zudem wird Tui entgegen anderslautender Marktgerüchte die Dividende für das Jahr 2003 nicht senken, sondern stabil bei 77 Cent je Aktie halten, so Informationen aus gut informierten Unternehmenskreisen. Ein entsprechender Vorschlag liege dem Aufsichtsrat für seine Sitzung am heutigen Mittwoch vor, erfuhr Reuters aus den Kreisen. Tui wollte diese Angaben nicht kommentieren, kündigte aber für den Nachmittag eine Mitteilung zur Aufsichtsratssitzung an.

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