Dividende steigt
Sixt verdient 2005 doppelt so gut

Der Autovermieter Sixt will hat im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viel verdient wie 2004. Davon sollen auch die Aktionäre direkt profitieren.

HB MÜNCHEN. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Deutschlands größter Autovermieter einen Überschuss von 55,9 Mill. Euro, ein Plus von 130 Prozent. Vor Steuern stieg das Ergebnis um 113 Prozent auf 90,9 Mill. Euro. Dies sei das „mit Abstand erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte“, teilte Sixt am Donnerstag in Pullach mit.

Die Aktionäre sollen je Stammaktie 80 (Vorjahr: 60) Cent und je Vorzugsaktie 82 (62) Cent erhalten, teilte das Unternehmen mit. Die Aktie stieg zur Eröffnung um 4,7 Prozent.

Der operative Umsatz aus Vermiet- und Leasinggeschäften – also ohne den Verkauf gebrauchter Autos – legte um 16 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro zu. Davon kamen allein 770,4 Mill. Euro aus dem Vermietgeschäft nach 653,7 Mill. Euro in 2004. Insgesamt setzte Sixt mit 1,34 Mrd. Euro 14 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Der Sixt-Vorstand ist auch für 2006 optimistisch. „Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, rechnet er mit weiteren Verbesserungen beim operativen Konzernumsatz und beim operativen Konzernergebnis“, hieß es in der Mitteilung.

Sixt legte den Abschluss 2005 erstmals nach internationaler Rechnungslegung (IFRS) vor. Demnach wird der Verkauf von Vermietfahrzeugen nicht mehr im Umsatz ausgewiesen. Für rund 90 Prozent der Fahrzeuge hat Sixt ohnehin Rücknahmevereinbarungen mit den Herstellern. Nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) mussten die Aufwendungen dafür im Umsatz ausgewiesen werden. Der Verkauf der Leasingfahrzeuge wird nach der neuen Bilanzierung weiter im Umsatz erfasst. Die Umstellung von HGB auf IFRS habe aber keine Auswirkung auf das Ergebnis. Der Umsatz wäre nach HGB um gut 1 Mrd. Euro höher ausgefallen.

Zu den Details des Konzernabschlusses will Sixt am 5. April auf der Bilanz-Pressekonferenz näher Stellung nehmen.

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