Dörken scheidet aus Vorstand aus
Post legt DHL-Amerika-Geschäft in neue Hände

Die Deutsche Post ersetzt den für das Amerika-Geschäft der DHL zuständigen Vorstand Dörken. Der Vertrag mit Vorstandschef Zumwinkel wurde derweil für weitere vier Jahre verlängert.

HB BERLIN. Klaus Zumwinkel bleibt bis November 2008 Vorstandschef der Deutschen Post. Wie das Unternehmen am Samstag in Bonn mitteilte, verlängerte der Aufsichtsrat des Konzerns den Vertrag mit Zumwinkel um vier Jahre. Zudem sei das Mandat von Hans-Dieter Petram als Vorstand für den Unternehmensbereich Brief bis November 2007 verlängert worden, hieß es.

Ansonsten gibt es aber eine Veränderung im Postvorstand: Uwe Dörken scheide aus dem Vorstand aus, bleibe aber dem Konzern als Sonderbeauftragter des Vorstandsvorsitzenden weiterhin verbunden, teilte der Konzern weiter mit. Dörken war im Vorstand unter anderem für das Amerika-Geschäft der Paket- und Logistiktochter DHL verantwortlich. Ende September hatte die Post die Ergebnis-Erwartungen für die Expresstochter in Amerika gesenkt.

In diesem Jahr werde der Verlust bei einer halben Milliarde Euro liegen, teilte das Unternehmen vor gut einem Monat mit. Zuvor hatte das Unternehmen einen Fehlbetrag in Höhe von 300 Millionen Euro erwartet. Die Gewinnschwelle werde die Tochter statt im kommenden Jahr erst 2006 erreichen, hieß es weiter. Für das Jahr 2005 rechnet die Post mit einem Verlust in Höhe von 300 Millionen Euro.

Ersetzt wird Dörken jetzt durch den 49-jährigen Australier John Mullen, derzeit «erfolgreicher Chief Operating Officer von DHL Express Asia Pacific», so die Post weiter. Mullen sei als neues Vorstandsmitglied bis Ende 2008 bestellt worden und verantworte künftig das Ressort DHL Express America, Asia Pacific and Emerging Markets. Der Australier ist seit zwei Jahrzehnten in führenden Positionen im weltweiten Expressgeschäft tätig, wie es weiter hieß.

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