Douglas
Advent will Parfümeriekette verkaufen

Finanzinvestor Advent möchte sich von der Parfümkette Douglas trennen, im Raum steht ein Verkauf oder Börsengang. Der Handelskonzern Douglas war 2013 von Advent und der Gründerfamilie Kreke von der Börse genommen worden.
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FrankfurtDer Finanzinvestor Advent treibt die Trennung von der Parfümkette Douglas voran. Advent habe die Investmentbanken JP Morgan und Goldman Sachs beauftragt, einen Verkauf oder Börsengang zu organisieren, sagte eine mit der Sache vertraute Person am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hatte zuvor vorab berichtet, Advent habe Investmentbanken als Berater engagiert. Namen waren aber nicht genannt worden. Douglas-Chef Henning Kreke hatte bereits im November gesagt, Mehrheitseigner Advent könnte über einen Börsengang aussteigen. Advent, JP Morgan und Goldman Sachs lehnten eine Stellungnahme ab.

Der Handelskonzern Douglas war 2013 von Advent und der Gründerfamilie Kreke von der Börse genommen worden. Sie hatten danach mit umfangreichen Aufräumarbeiten im weit verzweigten Douglas-Reich begonnen. Das Parfümerie-Geschäft war mit dem größten Zukauf der Unternehmensgeschichte – der französischen Kette Nocibe – ausgebaut worden. Der Süßwarenhändler Hussel, die Wurzel des Unternehmens, und der Schmuckhändler Christ gingen dagegen an Finanzinvestoren.

Verblieben sind bei Douglas noch die Buchhandelskette Thalia und der Modehändler AppelrathCüpper. Thalia steht Insidern zufolge ebenfalls auf der Verkaufsliste. Bei dem Verkauf gehe es aber nur um die gleichnamige Parfümeriekette – nicht um den gesamten Mischkonzern Douglas.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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