Drei Optionen
Entscheidung über Gardena-Verkauf soll im August fallen

Die Entscheidung über den Verkauf des Ulmer Gartengeräteherstellers Gardena soll im August fallen. Als Interessent gilt der Stuttgarter Bosch-Konzern.

HB DÜSSELDORF/ULM. Laut Gardena-Chef Martin Bertinchamp gibt es drei Optionen: „Börsengang, der Verkauf an einen weiteren Private Equity Fonds oder die Veräußerung an einen strategischen Investor, das kann ein Industrieunternehmen sein", sagte er der „Wirtschaftswoche“. Als Interessent war bereits früher unter anderem der Stuttgarter Bosch- Konzern genannt worden, der seine Abhängigkeit vom Automobilsektor verringern möchte.

Gardena gehört seit 2002 zu 88 Prozent dem schwedischen Finanzinvestor Industri Kapital, der Rest befindet sich in den Händen des Gardena-Managements. Obwohl sich Industri Kapital sich noch nicht offiziell zur Zukunft des Unternehmens ge äußert hat, erklärte Bertinchamp: „Ich ziehe die Börse vor.

Von der momentanen Unsicherheit an den Märkten würde ich mich nicht anstecken lassen. Falls unser Großaktionär an die Börsen gehen würde, dann macht er einen guten Schnitt.“ Als möglichen Termin für einen Börsengang nannte der Manager Anfang 2007.

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