Drittes Quartal
Fraport profitiert von Sondereffekten

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im dritten Quartal dank Sondereffekten deutlich mehr verdient als angenommen.

dpa-afx FRANKFURT. Der Überschuss sei zwischen Juli und Ende September von 62,9 Mill. Euro im Vorjahr auf 103,1 Mill. Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Von dpa-AFX befragte Experten hatten im Schnitt mit 76,7 Mill. Euro gerechnet. Die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr hob Fraport an.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte von 182,3 auf 198,5 Mill. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 117,5 auf 145,2 Mill. Euro. In beiden Fällen lag das Unternehmen damit über den Erwartungen der Analysten, die von 182,8 beziehungsweise 119,5 Mill. Euro ausgegangen waren. Der Umsatz kletterte von 560,3 auf 601,6 Mill. Euro. Hier hatten die Schätzungen bei 580,9 Mill. Euro gelegen.

Die Ergebnisverbesserungen begründete das Unternehmen unter anderem mit Kompensationszahlungen für das gescheiterte Terminalprojekt in der philippinischen Hauptstadt Manila, einem deutlich besseren Finanzergebnis, einer niedrigeren Steuerquote und positiven Währungseffekten.

Für das laufende Geschäftsjahr gab sich Fraport bei der Ergebnisentwicklung daher optimistisch. Während sich an der Umsatzprognose (+2%) nichts änderte, geht das Unternehmen nun von einem Ebitda-Wachstum von 6-8 Prozent aus statt 4-5 Prozent. Der Überschuss soll um mehr als 30 Prozent zulegen.

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