Drittes Quartal
Steuerreform verhagelt Metro-Quartalsbilanz

Die Unternehmenssteuerreform 2008 hat die Quartalsbilanz des Handelsriesen Metro verhagelt. Im dritten Quartal 2007 schrieb die Metro AG durch einen steuerlichen Sondereffekt unter dem Strich rote Zahlen. Warum der Konzern trotzdem wachsen konnte.

HB DÜSSELDORF. Der Düsseldorfer Handelskonzern schrieb 160 Millionen Euro ab, die er nicht wie geplant steuerlich geltend machen könne. Dadurch entstand ein Quartalsverlust von 37 Millionen Euro nach 109 Millionen Euro Gewinn im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor Steuern stieg dagegen der Konzerngewinn zweistellig um gut zehn Prozent auf 180 Millionen Euro kräftig an. Auch der Quartalsumsatz nahm in der gleichen Größenordnung auf mehr als 15,6 Milliarden Euro zu. Damit lagen sie leicht über dem Durchschnitt der Analystenschätzungen.

Die Erlöse in Deutschland legten um 6,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zu, gespeist von der Übernahme der 85 deutschen Wal-Mart-Filialen im vergangenes Jahr, die in die Supermarktkette Real integriert wurden. Aus eigener Kraft wuchs Metro um 0,5 Prozent.

„Angesichts der guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten erhöhen wir unsere Umsatzerwartung auf nun über neun Prozent“, kündigte Finanzvorstand Thomas Unger am Dienstag an. Bislang hatte die Metro ein Plus von acht bis neun Prozent in Aussicht gestellt.

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