Drittes Quartal
Wal-Mart steigert Gewinn trotz schwachem Heimatmarkt

Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart hat im dritten Quartal mehr verdient als von Analysten erwartet. Mit einer neuen Preisstrategie will der US-Konzern künftig seine Spitzenposition weiter ausbauen.

HB BENTONVILLE. Wie der Konzern mitteilte, stieg der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft um 7,1 Prozent auf 2,594 Mrd. Dollar oder je Aktie von 58 Cent je Aktie auf 62 Cent. Unter dem Strich verdiente Wal-Mart 63 Cent je Aktie, wobei sich Sondereffekte wie positive Steuereinflüsse mit umgerechnet einem Cent je Aktie niederschlugen. Die First Call-Schätzungen hatten einen Gewinn je Aktie von 60 Cent prognostiziert. Das Quartal endete für Wal-Mart am 31. Oktober.

Den Umsatz steigerte der Einzelhändler um zwölf Prozent auf 83,543 Mrd. Dollar. Vorstandschef Lee Scott sprach von Rekordergebnissen im Quartal und Margenverbesserungen in allen Segmenten. Die Umsätze hätten sich auf dem Heimatmarkt USA schwächer entwickelt als erwartet, sagte Scott. Dennoch wolle Wal-Mart im vierten Quartal mit einer neuen Preisstrategie keinen Zweifel daran lassen, wer der Marktführer sei.

Für das letzte Jahresviertel rechnet der Konzern mit einem EPS aus fortgeführten Geschäft in Höhe von 88 bis 92 Cent. Im Gesamtjahr soll es zwischen 2,85 und 2,89 Dollar ausfallen.

Wal-Mart hatte im Verlauf des dritten Quartals den Verkauf seiner Geschäfte in Südkorea und Deutschland abgeschlossen. Die deutschen Standorte übernahm die Metro Group .

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