Drogerie- und Apothekenkette
Milliarden-Poker um Alliance Boots

Die Konkurrenten im Rennen um die britische Drogerie- und Apothekenkette Alliance Boots schrauben ihre Offerten immer höher. Das Höchstgebot liegt nunmehr schon bei 14,7 Milliarden Euro.

HB LONDON. Alliance teilte am Freitag mit, ihr stellvertretender Verwaltungsrats-Chef Stefan Pessina und die Investorengruppe KKR hätten 1040 Pence pro Aktie in Aussicht gestellt, nach bislang 1000 Pence. Den Interessenten werde daher für kurze Zeit erlaubt, Einblick in die Bücher zu nehmen. Analysten werteten die Prüfung als Zeichen dafür, dass Alliance das Angebot akzeptieren könnte.

Die Anhebung der Offerte war erwartet worden, nachdem Alliance das erste Gebot von umgerechnet 14,3 Mrd. Euro als zu niedrig abgelehnt hatte. Einem Zeitungsbericht vom Donnerstag zufolge erwägt der Finanzinvestor Blackstone ein Gegenangebot für Alliance. Auch die Beteiligungsgesellschaft Terra Firma ist nach Angaben aus Kreisen interessiert, hat aber Probleme. eine Bank zu finden, die ein Angebot finanzieren würde und nicht bereits an einer Übernahme beteiligt sei.

Alliance war im Juli aus der Fusion des seit 150 Jahren bestehenden Einzelhändlers Boots mit dem Pharmagroßhändler Alliance UniChem hervorgegangen. Die Federführung bei dem Zusammenschluss hatte Pessina. Der Konzern betreibt 3000 Apotheken und Drogerien.

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