Duftproduzent
Symrise will 2015 wieder auf Shoppingtour

Nach der milliardenschweren Übernahme von Diana ist vor der milliardenschweren Übernahme von Diana. Ab 2015 will Symrise weiter zukaufen – allerdings keinen der großen Vier der Branche.
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FrankfurtDer Duft- und Aromenhersteller Symrise will nach der milliardenschweren Übernahme von Diana ab 2015 wieder Ausschau nach weiteren Zukäufen halten. „Wir werden uns in den nächsten sechs Monaten zunächst einmal zu 100 Prozent auf die Integration von Diana konzentrieren“, sagte Finanzvorstand Bernd Hirsch der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe). „Nach diesen sechs Monaten werden wir aber nachgeladen haben.“ Was die Finanzierungsseite anbelangt, sei der MDax-Konzern bereits Anfang 2015 wieder handlungsfähig, sagte der Manager. „Ich sehe nicht, dass wir im nächsten Jahr auf irgendeine Art limitiert wären, sollten wir uns nach weiteren Übernahmeobjekten umschauen.“

Symrise - die weltweite Nummer Vier unter den Duft- und Geschmackstoff-Herstellern nach dem Schweizer Branchenprimus Givaudan sowie den Konzernen Firmenich und International Flavors & Fragrances - hatte im Frühjahr für 1,3 Milliarden Euro den französischen Rivalen Diana übernommen. Damit dringt der Konzern, der Parfümhersteller wie Christian Dior und große Lebensmittelhersteller wie Nestle zu seinen Kunden zählt, in neue Geschäftsfelder vor. Einen Zusammenschluss unter den großen Vier der Branche hält Hirsch jedoch „für nicht erstrebenswert“. Symrise werde sich auch nicht in diese Richtung bewegen, betonte er.

Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich Hirsch „sehr“ zufrieden. „Wir sehen eine gute Kombination aus Wachstum und Profitabilität. Wir sind absolut im Plan, was unsere Mittelfristziele anbelangt“, sagte er. Symrise stellt am Donnerstag seine Zahlen für das abgelaufene zweiten Quartal vor

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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