E-Commerce

Warren Buffetts Eisenbahn wird zum Drohnenpionier

Das Eisenbahnunternehmen BNSF gehört zu Warren Buffetts Lieblingen in seinem Portfolio. Das 167 Jahre alte Firma setzt jetzt verstärkt Drohnen ein – und leistet dabei wichtige Pionierarbeit für Amazon und Co.
Das Unternehmen betreibt ein Schienennetz in einem dünn besiedelten Raum – ideales Territorium für die Drohnenüberwachung. Quelle: BNSF
BNSF

Das Unternehmen betreibt ein Schienennetz in einem dünn besiedelten Raum – ideales Territorium für die Drohnenüberwachung.

(Foto: BNSF)

Bevor Online-Händler damit beginnen können, Pakete an ihre Kunden mit Drohnen auszuliefern, muss in den USA ein 167 Jahre altes Eisenbahn-Unternehmen helfen, den Weg dafür zu bereiten.

BNSF Railway fliegt Drohnen in der Wüste von New Mexico bis zu 240 Kilometer weit, um Schienen zu kontrollieren. Nebenbei hilft das Unternehmen der amerikanischen Flugbehörde Federal Aviation Administration (FAA), Regeln für den Betrieb unbemannter Flugzeuge – die sich außerhalb der Sichtweite ihres Steuermannes bewegen – zu entwickeln. Das ist ein wichtiger Schritt, bevor Amazon und andere Unternehmen mit der kommerziellen Nutzung von Drohnen beginnen können.

Apple und andere Riesen in Warren Buffetts Portfolio

AMERICAN EXPRESS CO. REGISTERED SHARES DL -,20

WKN
ISIN
US0258161092
Börse
L&S

-0,11 -0,13%
+81,71€
Chart von AMERICAN EXPRESS CO. REGISTERED SHARES DL -,20
American Express
1 von 44

Die vier wichtigsten Titel (1/4)

Fast 60 Prozent des Aktienwerts in Warren Buffetts Portfolio geht auf vier Einzeltitel zurück. Dazu zählt der Kreditkartenanbieter American Express. An der Beteiligung hat sich auch im zweiten Quartal nichts geändert.

Buffetts Anteile: mehr als 151 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: unverändert

Quelle aller Angaben: 13-F-Pflichtveröffentlichungen bei der US-Börsenaufsicht SEC für das zweite Quartal 2016 (nur US-Aktien). Stand: 16. August 2016.

COCA-COLA CO., THE REGISTERED SHARES DL -,25

WKN
ISIN
US1912161007
Börse
L&S

+0,15 +0,39%
+37,88€
Chart von COCA-COLA CO., THE REGISTERED SHARES DL -,25
Coca Cola
2 von 44

Die vier wichtigsten Titel (2/4)

Der bekennende Limonaden-Trinker Buffett hält auch im zweiten Quartal 2016 an seinen Coca-Cola-Aktien fest. Der Investor hat insgesamt 400 Millionen Papiere in seinem Portfolio, damit gehören ihm fast zehn Prozent der gesamten Anteile an dem Konzern.

Buffetts Anteile: 400 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: unverändert

INTL BUSINESS MACHINES CORP. REGISTERED SHARES DL -,20

WKN
ISIN
US4592001014
Börse
L&S

-0,02 -0,01%
+133,54€
Chart von INTL BUSINESS MACHINES CORP. REGISTERED SHARES DL -,20
IBM
3 von 44

Die vier wichtigsten Titel (3/4)

Software-Hersteller IBM gilt als dritter Liebling im Buffett-Portfolio. Im zweiten Quartal 2016 hielt er die Beteiligung unverändert. Buffett hält insgesamt acht Prozent der Unternehmensanteile.

Buffetts Anteile: 81,23 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: unverändert

WELLS FARGO & CO. REGISTERED SHARES DL 1,666

WKN
ISIN
US9497461015
Börse
L&S

+0,42 +0,83%
+51,00€
Chart von WELLS FARGO & CO. REGISTERED SHARES DL 1,666
Wells Fargo
4 von 44

Die vier wichtigsten Titel (4/4)

Der US-Finanzdienstleister bleibt ein Favorit des „Orakels von Omaha“. Er hält rund 25 Prozent des Konzerns.

Buffetts Anteile: 479 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: unverändert

APPLE INC. REGISTERED SHARES O.N.

WKN
ISIN
US0378331005
Börse
L&S

-1,26 -0,87%
+143,67€
Chart von APPLE INC. REGISTERED SHARES O.N.
Apple
5 von 44

Der US-Großinvestor Carl Icahn war zuletzt beim iPhone-Hersteller ausgestiegen – so auch Warren Buffett. Sein Konglomerat Berkshire Hathaway sicherte sich im ersten Quartal 2016 fast zehn Millionen Apple-Aktien. Gesamtwert: etwa eine Milliarde Dollar. Im zweiten Quartal stockte Buffett noch einmal auf.

Buffetts Anteile: 15,23 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: plus 55,2 Prozent

AXALTA COATING SYSTEMS LTD. REGISTERED SHARES DL 1

WKN
ISIN
BMG0750C1082
Börse
L&S

+1,94 +6,48%
+25,60€
Chart von AXALTA COATING SYSTEMS LTD. REGISTERED SHARES DL 1
Axalta Coating Systems
6 von 44

Im zweiten Quartal 2015 hatte Warren Buffett zum ersten Mal Anteile von Axalta Coating, einem Beschichtungsspezialisten, in sein Depot genommen. Insgesamt 23,2 Millionen Aktien der Firma mit Sitz in Philadelphia hatte er zwischen April und September 2015 erworben. Mittlerweile sind es etwas mehr.

Buffetts Anteile: 23,3 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: unverändert

BK OF NEW YORK MELLONCORP.,THE REGISTERED SHARES DL -,01

WKN
ISIN
US0640581007
Börse
L&S

+0,57 +1,23%
+46,63€
Chart von BK OF NEW YORK MELLONCORP.,THE REGISTERED SHARES DL -,01
Bank of New York Mellon
7 von 44

Im ersten Quartal 2015 hatte Buffett die Anteile an dem Geldinstitut Bank of New York Mellon um sechs Prozent reduziert, im zweiten Quartal konstant gehalten und im dritten Quartal um weitere drei Prozent abgebaut. Im vierten Quartal hielt er die Beteiligung konstant. Auch im zweiten Quartal 2016 veränderte er seine Beteiligung nicht.

Buffetts Anteile: 20,8 Millionen Stück
Veränderung im zweiten Quartal 2016: unverändert

„Wir mussten vieles von dem, was wir machen, von null aus erfinden. Es bereitet den Weg für eine Vielzahl anderer Anwender“, sagt Todd Graetz, Chef des Drohnen-Teams bei dem texanischen Eisenbahn-Unternehmen. Dessen Ursprünge gehen bis ins Jahr 1849 zurück. Derzeit wird BNSF vom Milliardär Warren Buffett kontrolliert.

Der „Heilige Gral“ ist letztlich, Drohnen weiter als die Distanz zu fliegen, die ihre Steuermänner vom Boden aus sehen können, sagt John Walker, Mitbegründer des Luftfahrt-Beratungsunternehmens Padina Group. Die potenziellen Nutzung – angefangen bei der Kontrolle von Schienen über das Auffinden von flüchtigen Verbrechern bis hin zu Organ-Transporten zu Krankenhäusern – wird seiner Meinung nach dem ähneln, was vor einem Jahrhundert passierte, als Flugzeuge unverzichtbar wurden.

„Es ist mitreißend. Wir bewegen uns jetzt in einen Bereich hinein, der der kommerzielle Markt ist“, sagt Walker, der einst in den Diensten der FAA stand.

Die FAA ist bemüht, Regeln für Drohen-Flüge über lange Distanzen aufzustellen, erklärt Earl Lawrence, der bei der Behörde für die Integration von unbemannten Flugzeug-Systemen verantwortlich ist. Bis vor kurzem hatte die FAA kommerzielle Drohnen-Flüge nur auf Einzelfall-Basis genehmigt.

„Wie isst man den Elefanten? Einen Biss nach dem andern“
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