EC-Kartenzahlung wird eingeführt
Schlecker büßt Wachstumsdynamik ein

Der Ehinger Drogeriewaren-Filialist Schlecker hat nach einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ seine frühere Wachstumsdynamik in diesem Jahr nahezu eingebüßt.

HB FRANKFURT/EHINGEN. Wie das Blatt in seiner neuesten Ausgabe berichtet, stieg der Umsatz laut Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2004 europaweit um 0,8 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Mit zusätzlichem Service wolle Schlecker nun die Kunden ermuntern, mehr Geld in den Filialen zu lassen. Vom nächsten Jahr an könnten sie auch mit EC-Karte bezahlen.

Das neue Zahlverfahren solle mit dazu beitragen, die zuletzt unter Druck geratenen Umsätze wieder nach oben zu bringen. Der Durchschnittsumsatz pro Filiale sank von 493 000 Euro auf rund 480 000 Euro, obwohl die wöchentliche Kundenzahl laut Schlecker deutlich erhöht werden konnte. Aus Industriekreisen erfuhr die „Lebensmittel Zeitung“, dass die Umsatzschwankungen innerhalb des Filialnetzes enorm sind. Viele kleine Filialen kämen nach Meinung von Branchenkennern nicht einmal auf die Hälfte des Durchschnittsumsatzes.

Das Unternehmen habe dieses Jahr erstmals im größeren Stil Filialen geschlossen. Vor allem in Kleinstädten mit wenig Kundenfrequenz würden unrentable Standorte vom Netz genommen, schreibt das Blatt weiter. Dementsprechend moderat seien die Töne, die bei Schlecker derzeit angeschlagen würden. Kündigte Schlecker früher stets „1000 neue Märkte“ in Europa an, heiße es dieses Jahr lediglich, dass man „weitere Märkte“ eröffnen wolle.

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