eCommerce-Protest
14.000 Online-Händler fühlen sich benachteiligt

EU-Kommissar Olli Rehn hat eine Petition von europäischen Online-Händlern erhalten. Es geht ihnen um die Lockerung von Handelsbeschränkungen. Seit Anfang Dezember gibt es Spannung zwischen EU-Kommission und Händlern.
  • 0

Brüssel/BerlinMehr als 14 000 europäische Online-Händler haben Hersteller und Markeninhaber zum Verzicht auf Verkaufsbeschränkungen aufgefordert. Die Initiative „Choice in eCommerce“ überreichte am Dienstag eine Petition mit deren Unterschriften an EU-Kommissar Olli Rehn in Brüssel. Diverse bekannte Marken schränken den Verkauf ihrer Artikel bei Händlern im Internet ein.

Anfang Dezember ließ die EU-Kommission Büros mehrerer Unternehmen wegen des Verdachts unerlaubter Absprachen durchsuchen. Die Firmen würden verdächtigt, den Internetverkauf von Elektronikprodukten behindert zu haben, hieß es. Nach bisherigen Erkenntnissen sind unter anderem die Elektronik-Riesen Samsung und Philips sowie die deutsche Handelskette Media-Markt von den EU-Ermittlungen betroffen. Die Kommission erklärte, die Absprachen könnten zu höheren Preisen für Verbraucher führen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " eCommerce-Protest: 14.000 Online-Händler fühlen sich benachteiligt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%