Edeka-Tochter: AVA hält Umsatzmarke

Edeka-Tochter
AVA hält Umsatzmarke

Im vergangenen Jahr hat die zu Deutschlands größtem Lebensmittelhändler Edeka gehörende Handelsgruppe AVA trotz Umsatzflaute ihren Umsatz stabil gehalten.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz der AG liege vorläufigen Zahlen zufolge mit 5,55 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz des Konzerns, zu dem auch Dienstleistungsgesellschaften gehören, lag ebenfalls auf Vorjahreshöhe bei 5,61 Mrd. Euro. Der Wettbewerber Metro hatte am Vortag über einen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent im Heimatmarkt im vergangenen Jahr berichtet. Metro litt dort unter einem schwachen Lebensmittelgeschäft.

Im vierten Quartal habe es keine Impulse gegeben, sagte AVA-Vorstandschef Helmut Metje. Angaben zu seinen Erwartungen für 2006 machte er nicht. Im Gesamtjahr 2005 stieg der Umsatz der mit Abstand wichtigsten Sparte, der Marktkauf-Warenhäuser, leicht um 0,1 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro. Der Umsatz der Marktkauf-Baumärkte stagnierte bei 1,06 Mrd. Euro. Die russische Tochtergesellschaft Marktkauf Rus legte um 22,3 Prozent zu auf 92,1 Mill. Euro. Die Erlöse der Optik-Kette Krane brachen allerdings um 8,2 Prozent ein auf 46 Mill. Euro. Als Grund nannte AVA die Gesundheitsreform.

Die Edeka hält 95,03 Prozent an der auf Großflächen spezialisierten Bielefelder AVA. Die AVA-Hauptversammlung hatte zwar schon im August einer Zwangsabfindung der verbliebenen Minderheitsaktionäre zugestimmt, allerdings stemmen sich seither noch einige Kleinaktionäre gegen diesen Schritt. Edeka will die ehemals im MDax und nun im General Standard gelistete AVA anschließend von der Börse nehmen.

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