Edeke, Karstadt-Quelle und Reitanservicehandel
Handelsunternehmen basteln an 24-Stunden-Konzepten

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Warenhauskonzern Karstadt-Quelle und die Handelskette Edeka denken wegen der geplanten Lockerung des Ladenschlusses jeweils über die Eröffnung neuer Kleingeschäfte nach. "Ein Konzept mit unbegrenzten Öffnungszeiten können wir uns vorstellen", sagte ein Karstadt-Quelle-Sprecher der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Der Vorstand erwäge die Eröffnung so genannter Convenience Stores, die neben Lebensmitteln auch Waren des täglichen Bedarfs anbieten.

Der größte deutsche Lebensmittel-Einzelhändler Edeka plant eine Expansion seiner Convencience-Tochter Spar Express. Bis zum Jahr 2008 will das Unternehmen die Zahl der Filialen von rund 100 auf 300 erhöhen. "Längere Ladenöffnungszeiten sollten uns künftig auch die Öffnung von Filialen in hoch frequentierten Innenstadtlagen ermöglichen", sagte der Leiter des Bereichs Spar Convencience National, Matthias Kahlert, der Zeitung. Derzeit sind Spar-Express-Läden vor allem in Tankstellen der Marke Jet sowie in Bahnhöfen und Flughäfen zu finden.

Die Eröffnung von Kleingeschäften in deutschen Städten zieht auch das norwegische Handelsunternehmen Reitanservicehandel in Erwägung. "Wir haben zwar noch keine konkreten Pläne für eine Expansion in Deutschland", sagte Unternehmenschef Magnus Reitan der Zeitung. Dies wolle er allerdings nicht ein für allemal ausschließen. Reitanservicehandel betreibt in Norwegen, Schweden und Dänemark insgesamt 234 Geschäfte der weltweit größten Convenience-Kette 7-Eleven.

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