Ehrgeizige Ziele
Post will eine Milliarde Euro mehr Gewinn

Bis zum Jahr 2015 will die Deutsche Post ihren Gewinn um eine Milliarde Euro steigern. Dieses Vorgabe hat Post-Chef Appel gegenüber Investoren geäußert. Ein steigendes Briefporto könnte beim Erreichen des Ziels helfen.
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DüsseldorfDie Deutsche Post will vom wachsenden Welthandel profitieren und ihren operativen Gewinn bis 2015 um rund eine Milliarde Euro steigern. Die Post sei mit ihren Express- und Logistiknetzwerken gerade auch in Wachstumsmärkten wie China, Indien oder Brasilien sehr gut aufgestellt, betonte Post-Chef Frank Appel am Donnerstag bei einer Konferenz mit Investoren in London.

Die lange darbende Briefsparte stabilisiere sich zudem durch den boomenden Online-Handel - und könne so trotz der Konkurrenz durch die E-Mail vielleicht sogar wieder wachsen. Appel setzt zudem darauf, die Briefpreise in Deutschland 2013 erstmals seit Jahren erhöhen zu können.

„Der Blick voraus stimmt mich (...) überaus optimistisch“, unterstrich der Post-Chef. Die Investoren konnte er mit seiner Zuversicht anstecken: Post-Aktien legten um über zwei Prozent auf 13,15 Euro zu.

Bis zum Jahr 2015 solle der operative Gewinn (Ebit) des Konzerns auf 3,35 bis 3,55 Milliarden Euro steigen, rund eine Milliarde Euro mehr als die 2011 erreichten 2,44 Milliarden Euro, kündigten Appel und Finanzvorstand Larry Rosen in London an. Vor allem die DHL-Bereiche mit ihrem Express- und Logistikgeschäft sollen dabei zulegen: Für sie plant Appel eine Steigerung des Ebit auf 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro.

Das Ergebnis des Brief-Bereichs solle bei „mindestens“ einer Milliarde Euro liegen. Zudem sollen der Aufwand für die Verwaltung um rund 50 Millionen Euro auf etwa 350 Millionen Euro gedrückt werden. Appel unterfütterte damit seine Mittelfrist-Ziele erstmals mit konkreten Zahlen. Für 2012 hatte der Post-Chef bereits einen operativen Gewinn von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro prognostiziert.

Freuen können sich über die steigenden Gewinne, wenn Rosen und Appel ihre Versprechen einlösen können, auch Anleger, die auf Dividendenrendite setzen. Die Post wolle weiter 40 bis 60 Prozent ihres Nettogewinns ausschütten, versicherte Rosen. Auch können sich die Post-Aktionäre weiter Hoffnungen auf einen Aktienrückkauf oder eine Sonderdividende machen.

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  • Sicher nicht! Da werden Subunternehmer engagiert, die z.B. mit alten Karren für 5 Euro Stundenlohn Billiglöhner die Briefkästen leeren lassen. Natürlich zählt die Arbeitzeit nur bis zum Abliefern der Briefe in Briefzentrum. Da ist man locker 4 Stunden unterwegs und bekommt am Ende 12.50 brutto. So macht die Post ihre Gewinne!

  • Und wie viel Euros soll der Mitarbeiter erhalten? Manager machen doch alles für die Mitarbeiter. Erhalten die Mitarbeiter auch Prämien, Boni usw.?

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