Eigenverwaltung
Strenesse setzt Sanierung fort

Der angeschlagene Modehersteller Strenesse kann die Sanierung in Eigenverwaltung fortsetzen. Derzeit steht das Unternehmen laut Sanierungsexperten finanziell auf solider Basis. Das Ziel seien aber „tiefschwarze“ Zahlen.
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NördlingenDer angeschlagene Modehersteller Strenesse kann die Sanierung in Eigenverwaltung fortsetzen. Das Amtsgericht Nördlingen habe den Antrag des Unternehmens auf Eigenverwaltung bestätigt und werde das entsprechende Verfahren an diesem Dienstag eröffnen, teilte Strenesse am Montag mit. In der vergangenen Woche hätten der Sachwalter Jörg Nerlich und der Gläubigerausschuss die Planung für das neue Geschäftsjahr befürwortet. Bei dem Amtsgericht war für Presseanfragen zunächst niemand erreichbar.

„Wir können die Sanierung von Strenesse fortführen. Wir sind auf einem guten Weg und haben im Einvernehmen mit dem Gläubigerausschuss beschlossen, mit der Investorensuche noch zu warten“, erklärte Sanierungsexperte Michael Pluta. „Angesichts des positiven Geschäftsverlaufs besteht keine Eile. Das Unternehmen ist für die nächsten zwölf Monate solide durchfinanziert.“

Zuletzt ging Pluta für das kommende Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 42 bis 45 Millionen Euro wieder von operativ leicht schwarzen Zahlen aus. Dies reiche jedoch nicht, sagte der Sanierungsexperte Ende Mai in einem Interview. „Wir müssen tiefschwarz werden.“


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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