Ein offizielles Dementi steht noch aus
Lufthansa will nicht bei Air China einsteigen

Bevor die Fluggesellschaft Air China an die Börse geht, will sie nach einem Pressebericht zehn Prozent der Unternehmensanteile an die Lufthansa verkaufen. Die Deutschen äußerten sich zurückhaltend zur Offerte.

HB PEKING/FRANKFURT. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen hat die größte deutsche Fluglinie kein Interesse am Einstieg bei der größten chinesischen Gesellschaft. Bereits seit Oktober 2000 kooperieren die beiden Unternehmen. „Diese Kooperation ist sehr erfolgreich“, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. „Da stellt sich die Frage, wie weit es Sinn macht, eine Beteiligung einzugehen.“

Die Airline strebe eine Beteiligung nur dann an, wenn sie wirtschaftlich und strategisch sinnvoll sei. Nach Angaben der Sprecherin ist Lufthansa in China auf der Suche nach einem Partner für den weltweiten Fluggesellschaften-Verbund „Star Alliance“. Dabei komme auch Air China in Frage. Den Pressebericht selbst wollte die Sprecherin nicht kommentieren.

Die Hongkonger Zeitung „Sing Tao Daily" hatte über einen Einstieg der Lufthansa bei Air China spekuliert. Air China wolle Ende Oktober oder Anfang November insgesamt etwa 28 Prozent der Anteile an den Markt bringen und damit zwischen 500 Millionen und 800 Millionen US-Dollar erlösen, berichtete die Zeitung weiter. Als Investoren seien neben der Lufthansa die Finanzgruppe Cheung Kong, Sun Hung Kai Properties und Hutchison Whampoa im Gespräch.

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