Einbußen
Fraport leidet unter dem Nachtflugverbot

Das Nachtflugverbot hat das Geschäft des Flughafenbetreibers Fraport getrübt. Das Frachtaufkommen sank am Frankfurter Flughafen im März um 10,9 Prozent auf rund 184.000 Tonnen. Bei den Passagieren gab es ein Plus.
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FrankfurtDas Nachtflugverbot und die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten haben dem Flughafenbetreiber Fraport im März zu schaffen gemacht. Das Frachtaufkommen sank in Frankfurt, dem größten Flughafen in Deutschland, im vergangenen Monat um 10,9 Prozent auf rund 184.000 Tonnen, wie Fraport am Montag mitteilte. Im gesamten ersten Quartal betrug das Minus 11,7 Prozent. Konzernweit schrumpfte das Cargo-Geschäft im März um 10,0 Prozent und im ersten Quartal um 10,9 Prozent. Die Fraport-Aktie gehörte mit einem Minus von 0,8 Prozent zu den größten Verlierern im Nebenwerte-Index MDax.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte vor zwei Wochen das Verbot von Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen zwischen 23.00 und 5.00 Uhr bestätigt, das seit Herbst 2011 galt. Nachts flogen vor dem Verbot vor allem Frachtflieger der Lufthansa Cargo.

Im Passagiergeschäft verbuchte Fraport in Frankfurt im März dagegen einen neuen Höchstwert: 4,5 Millionen Passagiere, ein Plus von 4,1 Prozent. Der historische Monats-Spitzenwert vom März 2007 wurde damit um gut 50.000 Passagiere übertroffen. Konzernweit stieg das Passagieraufkommen im März um 2,9 Prozent auf 6,5 Millionen. Von Januar bis März reisten 12,2 Millionen Fluggäste über den Frankfurter Flughafen (plus 3,5 Prozent). Konzernweit zählte Fraport gut 17,5 Millionen Passagiere und damit 3,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das Nachtflugverbot war Bestandteil des Mediationsergebnisses. Schon peinlich, daß sich Fraport nicht binnen mehrerer Jahre darauf vorbereiten konnte. Wer Mißmanagement betreibt, soll jetzt auch nicht jammern!

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