Eine Milliarde Euro Umsatz geplant
Linde-Konzern setzt auf umweltfreundlichen „Fred Butler“

Der Linde-Konzern will in den kommenden Jahren 50 Millionen Euro in ein neues Geschäftsfeld investieren und dadurch tausende neue Jobs schaffen. Mit der Kette „Fred Butler“ soll europaweit ein neues Netz von umweltfreundlichen Reinigungen entstehen.

HB FRANFURT. „Wir werden dieses Geschäftsmodell konsequent weiterentwickeln und bis 2011 rund 50 Millionen Euro in den Aufbau von Filialen und Reinigungsanlagen investieren“, kündigte Konzernchef Wolfgang Reitzle am Mittwoch in München an. Dabei sollen mehrere tausend Arbeitsplätze in Europa entstehen. Nach früheren Angaben plant Linde, mit „Fred Butler“ mittel- bis langfristig einen Umsatz von einer Milliarde Euro zu erreichen.

In den Anlagen von Fred Butler werden Textilien mit flüssigem Kohlendioxid ohne Einsatz des herkömmlich verwendeten giftigen Lösungsmittels Perchlorethylen gereinigt. Das verwendete Kohlendioxid fällt als Nebenprodukt bei chemischen Produktionsprozessen ab. Die Lizenz für das Verfahren, das besonders umweltfreundlich sein soll, hatte der Industriegasehersteller vor einigen Jahren von der US-Firma Hangers übernommen.

Linde startete mit „Fred Butler“ im vergangenen Jahr im Rhein-Main-Gebiet als Pilotmarkt. Nun seien auch zwei Geschäfte in München und eine dazu gehörige zentrale Reinigungsanlage in Feldkirchen eröffnet worden, teilte Linde mit. In diesem Jahr sollen in Deutschland in weiteren Ballungszentren neun weitere Reinigungsanlagen mit jeweils mehreren dazu gehörenden Geschäften in Betrieb gehen. Europaweit sollen es bis 2011 dann rund 200 Reinigungen sein.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%