Einer der größten Händler Deutschlands
Angelsachsen übernehmen Georg von Opel

Eine angelsächsische Investorengruppe um die Deutsche Bank hat nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" die Mehrheit an dem angeschlagenen Frankfurter Opel-Händler Georg von Opel übernommen.

dpa-afx FRANKFURT. Wie die "FTD" (Donnerstagsausgabe) berichtet, bestätigte dies Geschäftsführer Hans-Ulrich Sachs. Sachs führt den Autohändler gemeinsam mit Opel-Erbe Gregor von Opel. Sein Vater Georg von Opel hatte das Haus 1936 gegründet - acht Jahre, nachdem die Familie Opel den von Adam Opel gegründeten Autobauer Adam Opel AG an den US-Konzern General Motors verkauft hatte.

Organisiert hat die Übernahme dem Bericht zufolge die Deutsche Bank in London. Laut Finanzkreisen sind auch Hedge-Fonds und andere institutionelle Anleger an dem Handelshaus beteiligt. Dies wollten laut "FTD" weder Sachs noch die Deutsche Bank kommentieren. Der Autohändler habe seine Kredite nicht mehr bedienen können, schreibt das Blatt unter Berufung auf Finanzkreise. Sachs sagte dazu der Zeitung, die neuen Eigentümer hätten zusätzliches Geld in das Unternehmen gesteckt.

Die Unternehmensgruppe Georg von Opel zählt laut "FTD" mit 29 Betrieben im Rhein-Main-Gebiet, Bonn, Erfurt und Würzburg zu den größten Autohandelsgruppen in Deutschland.

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