Einheitlicher Markenauftritt bei Rewe
Dortmunder Rewe-Händler boykottieren Schilderwechsel

Alle Märkte des Rewe-Konzern, wie HL, Minimal, Stüssgen und Otto Mess treten seit Montag einheitlich unter dem Rewe-Logo an. Mit einer Ausnahme: Die unabhängigen Dortmunder Rewe-Händler stemmen sich weiter gegen die Umstellung aller Supermärkte der Gruppe auf eine einheitliche Marke.

HB DÜSSELDORF. Während am Montag bundesweit gut 2500 Supermärkte der Kölner Genossenschaft einen einheitlichen Markenauftritt unter dem Namen „Rewe“ erhielten, blieben davon die rund 520 Rewe-Märkte im Ruhrgebiet und am Niederrhein ausgenommen. „Es gibt noch ein paar Punkte, über die wir mit den Genossenschaftern in Dortmund Einigung erzielen müssen“, sagte ein Sprecher der Kölner Gruppe. Es gehe aber nicht um Finanzielles.

Auch könne keine Rede davon sein, dass die Dortmunder Händler damit gedroht hätten, zum Erzrivalen Edeka zu wechseln, sagte der Sprecher. Die unabhängigen Kaufleute dort hatten 1990 als einzige ihre Geschäftsanteile nicht in die Kölner Gruppe eingebracht. Seither wurden zahlreiche Kooperationen vereinbart.

Mit der Umstellung gehören die Supermarktketten HL, Minimal, Stüssgen und Otto Mess der Vergangenheit an. Neben dem neuen „Rewe“-Logo erhalten die umgestellten Märkte in nächsten Zeit auch ein geändertes Sortiment. Eigenmarken, Sonderangebote und Frischeprodukte sollen künftig eine größere Rolle spielen. Jährlich will Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler 120 bis 130 Märkte eröffnen, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 600. Der Marktanteil soll durch die Modernisierung auf 20,8 von derzeit 17,8 Prozent steigen.

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