Einigung auf Sanierungspaket
Noch weiter Weg für Karstadt-Quelle

Nach einem rund 29-stündigem Verhandlungsmarathon atmet man bei Karstadt-Quelle auf. Unternehmenssprecher Jörg Howe konnte am Donnerstag kurz nach 15.00 Uhr endlich den Durchbruch bei den Gesprächen zwischen Management, Gewerkschaft und Arbeitnehmervertretern für ein Sanierungspaket zur Rettung des angeschlagenen Essener Kaufhausriesen verkünden.

HB ESSEN. Doch das nach zähem Ringen und durchwachten Nächten erzielte Ergebnis ist nur der Startpunkt auf einem langen Weg zur Gesundung des angeschlagenen Konzerns. „Wir haben mit Abschluss der Verhandlungen einen Sieben-Meilen-Schritt geschafft. Aber das ist nur der erste Schritt auf dem Weg zur Sanierung“, sagte Konzernchef Christoph Achenbach am Donnerstag.

Immer noch fehlen wichtige Bausteine, um den von Achenbach geforderten „historischen Solidarpakt“ zwischen Management, Belegschaft, Anteilseignern und Banken endgültig zu schmieden. Mit grünem Licht des Karstadt-Quelle-Aufsichtsrats können die Vorbereitungen für eine außerordentliche Hauptversammlung Ende November anlaufen, bei der die Anteilseigner ihre Zustimmung zu der geplanten Kapitalerhöhung um 500 Mill. € geben sollen.

Mit der nun erzielten Einigung steht jedoch nach Informationen aus Branchenkreisen auch die Einigung mit den Banken. Durch eine Verlängerung der auf 1,75 Mrd. € aufgestockten Kreditlinie auf drei Jahre soll der angeschlagene Konzern auch finanziell wieder in sicheres Fahrwasser gelangen.

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