Einigung mit Verdi
Lufthansa bekommt Bodenabfertigung günstiger

Die Lufthansa wird ihre Bodenabfertigung behalten. Mit der Gewerkschaft Verdi hat sich die Fluglinie auf ein neues Tarifsystem verständigt.

HB FRANKFURT. Die Arbeitnehmer in Abfertigung und Verwaltung akzeptieren künftig geringere Gehaltszuwächse, im Gegenzug gibt die Fluggesellschaft eine Arbeitsplatzgarantie bis März 2009. Die Passagierabfertigung wird damit an kleineren Flughäfen nicht an billigere Fremdfirmen ausgegliedert. Das teilten die Tarifparteien am Donnerstag in Frankfurt mit.

Das neue Tarifmodell für rund 12 000 Mitarbeiter sieht niedrigere Lohnstufen und geringere Gehaltssprünge vor. Die Einigung verschafft Lufthansa im Laufe der Jahre steigende Einsparungen gegenüber dem bisherigen 30 Jahre alten System. Konkrete Zahlen zu den Kostensenkungen nannte Lufthansa nicht.

Das neue Tarifmodell tritt am 1. Dezember in Kraft und soll durch eine Regelung für Leistungsanreize ergänzt werden. Nach Verdi-Angaben kommt es erstmals 2008 zu einem nennenswerten Einspareffekt von knapp drei Prozent der Personalkosten am Boden. Dieser Betrag werde dann stetig wachsen.

Im Laufe der von beiden Seiten als schwierig beschriebenen Verhandlungen hatte Lufthansa mit der Ausgliederung der Passagierabfertigung an kleinen und mittleren Flughäfen außerhalb der beiden Drehkreuze Frankfurt und München gedroht. Davon wären rund 1000 Mitarbeiter betroffen gewesen.

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