Einschätzung des Rings Deutscher Makler
Aufschwung am Immobilienmarkt läßt auf sich warten

Der Aufschwung an den Immobilienmärkten lässt nach Einschätzung des Rings Deutscher Makler (RDM) weiter auf sich warten. Mehr denn je warte die Immobilienbranche auf verlässliche Rahmenbedingungen seitens der Politik, erklärte der Verband am Donnerstag in Berlin.

vwd BERLIN. Die Preise für Einfamilien- und Reihenhäuser hätten nach der Marktstabilisierung mit leicht anziehenden Preisen vor zwei Jahren 2002 und 2003 wieder nachgegeben. Für Eigentumswohnungen sei schon im vierten Jahr in Folge eine Preisabschwächung zu beobachten.

Als Ursachen für die ausbleibende Trendwende am Immobilienmarkt zu einer positiven Preiswende sehen die RDM-Marktanalysten eindeutig die sich verschärfende Konjunkturschwäche und, damit unmittelbar verbunden, fehlende Impulse am Arbeitsmarkt. Dagegen spiele eine Verunsicherung aufgrund der Euro-Umstellung bei der Beurteilung von Immobilienpreisforderungen immer weniger eine Rolle. Das Vertrauen in die europäische Währung steige weiter, auch im Hinblick auf die erwiesene Konkurrenzfähigkeit zum US-Dollar. Auf der Nachfrageseite sei eine leichte Tendenz zur Schwäche zu beobachten.

Interesse werde häufig nicht in Kaufentscheidungen umgesetzt, weil „Interessenten unsicher sind, was die wirtschaftliche Entwicklung angeht und daher zu langfristigen Investitionen mit Fremdkapitaleinsatz nicht bereit sind“. Auf der Angebotsseite werde gleichzeitig ein breites Verkaufsangebot beobachtet. Eine Streichung der Eigenheimzulage wird nach Einschätzung des RDM nur zu einer kurzfristigen Nachfragebelebung führen.

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