Einspareffekt noch offen
Swiss lagert Regionalflotte für Kurzstreckenflüge aus

Die von der Deutschen Lufthansa kontrollierte Schweizer Fluggesellschaft Swiss will nach Angaben vom Montag ihre Regionalflotte noch in diesem Jahr auslagern und damit im heiß umkämpften Europamarkt Kosten sparen.

HB BASEL/ZÜRICH. Die neue Gesellschaft für europäische Flüge soll unter dem Namen Swiss European Air Lines an den Start gehen. Dies soll noch in diesem Jahr geschehen, wie das zur deutschen Lufthansa gehörende Unternehmen am Montag mitteilte. Die Flüge sollen unter der Marke Swiss angeboten werden. Sämtliche Regionalpiloten der Swiss würden bei der neuen Fluggesellschaft angestellt. Diese hatten sich 2003 entschieden gegen einen ersten Versuch der Swiss-Managements zur Auslagerung der Regionalflotte zur Wehr gesetzt. Die Kabinenbesatzung wird vorerst von der Swiss zur Verfügung gestellt. Mittelfristig soll Swiss European Air Lines eigenes Kabinenpersonal aufbauen.

Die Ausgliederung hatte Swiss als Option immer wieder in Aussicht gestellt. Ihr Ziel dabei ist es, niedrigere Lohn-Tarife für Piloten und Kabinenpersonal im Regionalgeschäft vereinbaren zu können. Der Gesamtarbeitsvertrag mit den Regionalpiloten, der dies bisher ausgeschlossen hat, läuft Ende Oktober aus.

Der Einspareffekt durch die Ausgliederung lässt sich nach Angaben eines Swiss-Sprecher noch nicht beziffern. „Dies hängt an den Verträgen mit den Piloten und dem Kabinenpersonal“, so der Sprecher am Montag. Hier laufen die Verhandlungen mit den Gewerkschaften weiter.

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