Einstieg bei Luftfracht
GLS will andere Paketdienste unterbieten

Der Paketdienst GLS – früher German Parcel – verschärft einem Zeitungsbericht zufolge den Wettbewerb mit den Großen der Logistikbranche. Das soll über den Preis geschehen.

HB FRANKFURT. Die General Logistics Systems (GLS) steige in das Luftfracht-Expressgeschäft ein, meldete die „Welt“ am Sonntag vorab aus ihrer Montagausgabe. „Wir werden zunächst unsere Umschlagstandorte in Deutschland und Großbritannien über Nachtflüge miteinander verbinden. Die nächsten Linien werden nach Italien und Ungarn gehen“, zitierte die Zeitung GLS-Chef Rico Back. GLS wolle die Preise der Konkurrenten Post, United Parcel Service (UPS) und FedEx, die den europäischen Markt dominieren, um ein Drittel unterbieten.

Im Stammgeschäft, dem Paketversand zwischen Geschäftskunden, leide GLS dagegen unter dem Preisdruck in der Branche. „Wir haben gerade den Kunden Bosch an die Post verloren“, sagte Black der Zeitung. Den Preiskampf wolle GLS hier nicht mitmachen.

Außerdem wolle der Logistiker das Geschäft mit Kleinunternehmen ausbauen und in Europa in den kommenden Jahren die Zahl der Paketshops auf 10 000 mehr als verdoppeln. Allein in Deutschland eröffne das Unternehmen mit Sitz im hessischen Neuenstein monatlich 100 neue Zweigstellen.

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