Einstieg im japanischen Briefmarkt
Post macht mit Yamato gemeinsame Sache

Im Rahmen ihrer Expansionsstrategie auf den asiatischen Wachstumsmärkten steigt die Deutsche Post nun auch in den japanischen Briefmarkt ein.

HB DÜSSELDORF/TOKIO. Die Post-Tochter DHL Global Mail habe eine Kooperation mit der japanischen Yamato Transport vereinbart, sagte ein Post-Sprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung „Die Welt“. Die Zusammenarbeit habe bereits am Montag begonnen. Yamato stelle Zeitschriften, Kataloge, Geschäftspost und andere Sendungen in Japan zu, die die Deutsche Post in das Land transportiert. Die Zusammenarbeit betreffe damit Bereiche, die nicht ins Monopol der japanischen Post fielen.

Yamato erwartet einem Sprecher zufolge vorerst nur ein geringes Umsatz-Volumen aus der Kooperation. Das japanische Unternehmen gehe davon aus, zunächst monatlich rund 200 000 Sendungen der Post in Japan zu verteilen.

Umgekehrt wolle die Deutsche Post Sendungen aus Japan für Yamato ins Ausland transportieren, erläuterte der Post-Sprecher. Er betonte, die Deutsche Post wolle ihre gute Zusammenarbeit mit der japanischen Post trotz der Kooperation mit dem Wettbewerber Yamato fortsetzen. Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte Vertreter der japanischen Regierung mehrfach über die Privatisierung der Post in Deutschland informiert. Die japanische Post soll ab 2007 privatisiert werden.

Die Deutsche Post baut derzeit ihre internationale Präsenz massiv aus, um ihre Abhängigkeit vom Briefmonopol in Deutschland zu verringern. Das Monopol läuft voraussichtlich 2007 aus.

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