Einzelhandel
Ahold verdient weniger

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen des niederländischen Einzelhändlers Ahold ja gut aus. Aber unterm Strich hat Ahold trotz einer Steigerung des operativen Gewinns deutlich weniger im vergangenen Jahr verdient.

HB AMSTERDAM. Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im vergangenen Jahr vom Konzernumbau und seinem Sparprogramm profitiert. Der operative Gewinn sei um zwölf Prozent auf 1,2 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag in Amsterdam mit. Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Die Dividende für das Gesamtjahr soll um zwölf Prozent auf 18 Cent je Aktie zulegen.

Der Umsatz legte 2008 um 3,3 Prozent auf 25,7 Mrd. Euro zu. Bereinigt um Währungseffekte habe das Wachstum knapp sieben Prozent betragen. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 1,1 Mrd. Euro deutlich weniger als 2007. Damals hatte Ahold allerdings Einmalerlöse aus dem Verkauf von Sparten in Höhe von zwei Mrd. Euro verbucht. Ahold bestätigte zudem die längerfristigen Ziele eines fünfprozentigen Wachstums beim Umsatz sowie einer bereinigten operativen Marge von fünf Prozent.

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