Einzelhandel
AVA will gegen den Branchentrend wachsen

Der Bielefelder Handelskonzern AVA ("Marktkauf") ist nach einem Umsatz- und Gewinnzuwachs 2004 auch ins neue Jahr mit höheren Umsätzen gestartet.

HB DÜSSELDORF. Wie die AVA am Mittwoch auf ihrer Bilanzpressekonferenz mitteilte, stieg der Umsatz von Januar bis März 2005 um 2,3 % auf 1,32 (Vorjahr: 1,29) Mrd. €. Für das laufende Jahr geht AVA-Vorstandssprecher Helmut Metje nicht von einer Umsatzbelebung im deutschen Einzelhandel aus. Die AVA peile dennoch - auch durch den Ausbau der Verkaufsflächen - ein Umsatzplus von bis zu zwei Prozent an. Beim Überschuss sei ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe zu erwarten.

Die AVA-Kleinaktionäre können mit einer höheren Abfindung durch den Lebensmittelriese Edeka rechnen. Der Großaktionär habe sein Barabfindungsangebot auf 45,32 € von 44,97 € je Aktie erhöht. Dies ergebe sich aus der Aktualisierung des maßgeblichen Börsenkurses. Metje sagte, er erwarte nach dem Zwangsausschluss nicht, dass die AVA ihre Rolle als eigenständiges Standbein der Edeka im großflächigen Einzelhandel verliere. Edeka hält seit Februar mehr als 95 % der AVA-Anteile und will die auf große Verkaufsflächen spezialisierte, ehemals im SDax gelistete Handelsgruppe von der Börse nehmen.

2004 war der Umsatz der AVA den Angaben zufolge trotz des schwierigen Marktumfeldes um 0,9 % auf 5,61 Mrd. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich auf 57,8 (2004: 40,2) Mill. €, der Jahresüberschuss stieg auf 43,0 (31,0) Mill. €. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 13. Juli vor, die Dividende auf 60 (50) Cent je Stückaktie zu erhöhen.

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