Einzelhandel
Douglas versprüht Optimismus

Das Weihnachtsgeschäft lief für Douglas alles andere als so wie gewünscht: Die Konsumflaute hat sich auf den Gewinn des Handelskonzerns ausgewirkt. In der Zukunft soll es aber wieder besser werden.

HB DÜSSELDORF. Douglas hat in seinem ersten Geschäftsquartal die zunehmende Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu spüren bekommen. Vor allem die Schwäche in einigen Auslandsmärkten und die Anlaufkosten für Neueröffnungen lasteten auf dem Ergebnis. So ging der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Zeitraum von Oktober bis Dezember von 150,2 auf 144 Mio. Euro zurück. Vor Steuern verdiente Douglas 132,5 Mio. Euro nach 140,2 Mio. im Vorjahr. Unter dem Strich wies der Konzern 87,6 Mio. Euro aus, nach 94,3 Mio. im Jahr zuvor.

Damit traf der Konzern in etwa die Erwartungen der Analysten. Vorbörslich behauptete sich die Aktie besser als der Markt. Der Quartalsumsatz stieg wie bereits im Januar angekündigt um 4,3 Prozent auf 1,124 Mrd. Euro - allerdings nur wegen zahlreicher Neueröffnungen. Auf gleicher Ladenfläche gingen die Erlöse um 0,4 Prozent zurück. Dabei hielt sich das Deutschlandgeschäft leicht über Vorjahr, während das Ausland ein Minus von 1,4 Prozent verbuchte.

„Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren wir mit unserer Entwicklung im ersten Quartal noch recht zufrieden“, sagte Douglas-Chef Henning Kreke. „Zwar haben auch wir in einigen Auslandsmärkten die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren bekommen und dort die guten Vorjahreszahlen nicht ganz erreicht. Erfreulicherweise konnten wir uns aber in unserem wichtigen Heimatmarkt Deutschland gut behaupten.“ In den heimischen Gefilden erzielt der Handelskonzern rund zwei Drittel seines Umsatzes und rund 80 Prozent seines Jahresergebnisses.

Von der Erschließung neuer Auslandsmärkte will der Konzern im laufenden Jahr absehen, gleichwohl aber seine Expansion in bestehenden Märkten vor allem bei den Parfümerien vorantreiben. Ende 2008 betrieb der Konzern, zudem auch die Buchgruppe Thalia, die Modehäuser AppelrathCüpper, Christ-Juweliergeschäfte und die Hussel-Confiserien gehören, 2 004 Fachgeschäfte. Für das Gesamtjahr 2008/09 erwartet Douglas weiterhin einen Vorsteuergewinn in der Spanne von 100 bis 150 (Vorjahr: 147,1) Mio. Euro. Der Umsatz soll um drei bis sechs Prozent zulegen. Konkretisieren will der Konzern seine Prognose anlässlich des Halbjahresberichts im Mai.

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