Einzelhandel
GfK erwartet stabilen Umsatz in den Läden

Der Umsatz in den Läden des Einzelhandels dürfte 2009 nach Einschätzung von Marktforschern stabil bleiben. Besonders Einzelhändler in kleinen und mittelgroßen Städten können sich auf Kunden freuen.

HB NÜRNBERG. Die Nürnberger GfK erwartet für den stationären Einzelhandel ein Volumen von 399 Milliarden Euro, wie sie am Dienstag mitteilte. Die Untersuchung spart die Entwicklung im Versandhandel aus. Die Einzelhändler könnten trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, erklärte GfK-Chef Klaus Wübbenhorst.

Mit den pro Einwohner höchsten Einkäufen können nach der Untersuchung die Einzelhändler in kleinen und mittelgroßen Städten rechnen. Sie profitierten dabei von der Zentrumsfunktion ihrer Standorte, erklärten die Marktforscher. Straubing in Bayern - der Spitzenreiter auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte - kann demnach mit einem Einzelhandelsumsatz von 11 828 Euro pro Einwohner rechnen - beinahe das Zweieinhalbfache des deutschen Durchschnitts von 4 850 Euro. Schlusslicht ist der Landkreis Kaiserslautern, in dem pro Kopf nur ein Umsatz von 2 600 Euro ansteht.

Die kreisangehörige Gemeinde mit dem höchsten Einzelhandelsumsatz pro Einwohner ist Mülheim-Kärlich in Rheinland-Pfalz mit 25 600 Euro. Die 10 200 Einwohner des Ortes bekommen dabei allerdings Hilfe. Ein dort gelegenes Einkaufszentrum zieht laut GfK pro Tag bis zu 25 000 Kunden aus der Region an.

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