Einzelhandel
Handel glaubt an positives Weihnachtsgeschäft

Trotz Finanzkrise und Konjunkturdelle klingeln die Kassen im Weihnachtsgeschäft vielleicht sogar ein bisschen lauter als voriges Jahr. Ein "kleines nominelles Plus" sei durchaus drin, sagte der Präsident des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels, Josef Sanktjohanser.

HB BERLIN. Auch für das kommende Jahr rechnet er mit einem stabilen Umsatz, wenngleich mit allen Vorbehalten über die noch unbekannte Weiterentwicklung der Krise.

Als Begründung führte er die geringen Preissteigerungen an. Für November gingen die Statistiker von lediglich 1,4 Prozent Inflation aus. "Wir haben die Vorteil durch die sinkenden Rohstoffpreise umgehend weitergegeben", lobte Sanktjohanser seine Mitglieder. Die Einkommen seien dagegen im Vorjahresvergleich deutlicher gestiegen, und die Zahl der Erwerbstätigen sei deutlich höher.

Damit der Binnenkonsum tatsächlich zu einer Stütze der Konjunktur werden könne, bedürfe es allerdings einer deutlichen Entlastung der Einkommen. Der Einzelhandelspräsident forderte daher eine Senkung des Einkommensteuertarifs, insbesondere für die unteren und mittleren steuerpflichtigen Löhne und Gehälter.

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