Einzelhandel kritisiert zu hohe Gebühren: Kartellamt macht Druck bei Kreditkartengebühren

Einzelhandel kritisiert zu hohe Gebühren
Kartellamt macht Druck bei Kreditkartengebühren

Das Bundeskartellamt nimmt die Gebühren der Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard unter die Lupe.

HB DÜSSELDORF. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte am Donnerstag den Eingang von Beschwerden von Handels- und Hotellerieverbänden gegen die Gebühren. Die Vorwürfe würden nun geprüft, die beschuldigten Unternehmen würden zu Stellungnahmen aufgefordert, sagte die Sprecherin.

Visa-Deutschland-Chef Hans-Benno Preller sagte, er könne die Beschwerde erst kommentieren, wenn sie Visa vorliege. „Die Interchange-Gebühren sind von Visa Deutschland beim Bundeskartellamt angemeldet und von diesem bestätigt worden“, unterstrich er. Eine Sprecherin von Mastercard Deutschland sagte, das Unternehmen könne erst reagieren, wenn der US-Mutterkonzern dazu Stellung bezogen habe.

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), der Hotelverband Deutschland (IHA), der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels (BAG) halten die Gebühren von Visa und Mastercard für zu hoch und sehen dabei Preisabsprachen. Allein der Einzelhandel zahle jährlich 252 Millionen Euro an so genannten Interchange-Gebühren, erklärte der HDE.

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