Einzelhandel
Machtkampf bei Rewe

Der Kölner Handelskonzern Rewe kommt nicht zur Ruhe. Wie das Handelsblatt aus mehreren Quellen im Unternehmen erfuhr, ist es in den vergangenen Tagen zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Alain Caparros und Aufsichtsratschef Klaus Burghard gekommen.

DÜSSELDORF. Spitzenmanager deuteten an, dass sich der erst seit September amtierende Konzernchef gegen Burghards Eingriffe ins Tagesgeschäft zur Wehr setzt. Weitere Gespräche seien anberaumt. Bedingt durch die zahlreichen Führungswechsel hatte sich das Kontrollgremium in den vergangenen drei Jahren zunehmend an der operativen Leitung beteiligt, was Caparros nun ein Dorn im Auge ist.

Gegenüber dem Handelsblatt wollte sich der Franzose zu dem Krach nicht äußern. Aufsichtsratschef Burghard beteuerte, einen erneuten Führungswechsel werde es in Köln nicht geben. Nach dem kostspieligen Rauswurf des Rewe-Chefs Achim Egner, der kaum ein Jahr in Köln verbrachte und eine hohe Abfindung kassiert haben soll, wäre dies auch eine teure Angelegenheit: Caparros war erst im Dezember vom Sprecher zum Vorstand befördert und mit einem neuen Fünfjahresvertrag ausgestattet worden.

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