Einzelhandelskonzern
Carrefour legt in Schwellenländern zu

Was dem Einzelhandelskonzern Carrefour in Europa an Geschäft entgeht, holen sich die Franzosen in Brasilien und China wieder. Für 2011 ist der Metro-Konkurrent daher optimistisch, Umsatz und Gewinn zu steigern.
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Ein starkes Umsatzwachstum in Brasilien und China gleicht beim französischen Einzelhandelsriesen Carrefour die schwache Nachfrage in Europa aus. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um vier Prozent und traf mit 24,7 Milliarden Euro die Analystenschätzungen. In den Schwellenländern legten die Geschäfte um im Vorjahresvergleich 12,2 Prozent zu, im westlichen Europa gingen sie dagegen um 4,7 Prozent zurück.

Der Konzern hielt am Donnerstag am Ziel fest, 2011 insgesamt einen höheren Umsatz und Betriebsgewinn zu erwirtschaften. Der Metro-Konkurrent kündigte an, einen 49-Prozent-Anteil seines brasilianischen Verbraucherkreditgeschäfts für 315 Millionen Euro an die größte Privatbank des südamerikanischen Landes zu verkaufen.

Die großen Einzelhändler sind zunehmend auf Wachstum in Märkten wie China angewiesen. In vielen Industrieländern halten sich Einkäufer zurück - Sparpakete wegen der hohen Haushaltsdefizite drücken auf die Stimmung

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