Elektrolux und AEG Wenig Lust auf weiße Ware

Den Kühlschrank- und Waschmaschinenproduzent Electrolux und seine Marken wie AEG plagt die geringe Nachfrage in Europa. Das gesamt Jahr dürfte schwierig werden, schätzt der schwedische Konzern. Ein Sparprogramm läuft.
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Eine AEG-Waschmaschine im Einsatz. Die Marke gehört dem schwedischen Elektrolux-Konzern. Quelle: dpa

Eine AEG-Waschmaschine im Einsatz. Die Marke gehört dem schwedischen Elektrolux-Konzern.

(Foto: dpa)

StockholmDie AEG-Mutter Electrolux stellt sich wegen der Konsumflaute in Europa auf ein schwieriges Jahr ein. Die schwache Nachfrage nach Kühlschränken und Waschmaschinen vor allem in Europa belastete bereits im ersten Quartal 2013 die Geschäfte, wie das schwedische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Allein bei traditionellen Haushaltsgeräten brach der Gewinn auf umgerechnet 1,2 Millionen Euro ein nach 31 Millionen im Vorjahreszeitraum.

„Wir glauben, dass 2013 für all unsere Geschäfte in Europa eine Herausforderung bleiben wird“, erklärte Firmenchef Keith McLoughlin. Als Grund verwies er auf das schwierige konjunkturelle Umfeld wegen der Schuldenkrise, das zu einem deutlichen Rückgang der Kauflaune in betroffenen Ländern wie Spanien oder Griechenland geführt hat.

Electrolux ist hinter dem US-Konzern Whirlpool die Nummer Zwei der Branche und ebenfalls in Nordamerika aktiv. Dort liefen die Geschäfte deutlich besser als in Europa, konnten aber die negativen Auswirkungen diesseits des Atlantiks nicht wettmachen. Insgesamt sank der Betriebsgewinn auf 83,6 Millionen Euro von 105 Millionen im Vorjahr.

Electrolux hat neben der gleichnamigen Marke noch AEG, Zanussi und Frigidaire im Programm. Um mit der schwachen Nachfrage fertig zu werden, hat das Management bereits ein Sparprogramm aufgelegt. Zudem will sich das Unternehmen stärker auf Schwellenländer konzentrieren.

  • rtr
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