Elektronikkonzern
Medion spürt fehlende Nachfrage

Der Aldi-Elektronik-Lieferant Medion blickt nur noch wenig optimistisch in die Zukunft. Maßgeblicher Grund: Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Dafür konnte Medion den Gewinn im dritten Quartal noch steigern.

HB ESSEN. Der Elektronikgroßhändler Medion ist wegen der Kaufzurückhaltung der Verbraucher für das laufende Jahr wenig optimistisch. Der Vorstand rechne mit einem Umsatzwachstum nur noch am unteren Rand der Prognosespanne von drei bis fünf Prozent, also etwa 1,7 Milliarden Euro, teilte der Essener Konzern mit. Sollte sich das abgeschwächte Konsumverhalten auch im Weihnachtsgeschäft fortsetzen, werde auch die operative Gewinnmarge lediglich am unteren Rand der Prognose von zwei bis 2,5 Prozent liegen

.

Im dritten Quartal konnte Medion indes die Markterwartungen leicht übertreffen. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um 5,3 Prozent auf 355 Millionen Euro und damit um fünf Millionen Euro stärker als von Experten geschätzt. Der operative Gewinn (Ebit) erreichte rund sechs (Vorjahreszeitraum: 4,0) Millionen Euro. Hier hatten Analysten mit fünf Millionen Euro gerechnet.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2007 hatte die Medion AG einen Umsatz von rund 1,6 Mrd. Euro erzielt. Für das laufende Jahr 2008 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg auf 1,7 bis 1,75 Mrd. Euro. Medion vermarktet europaweit Elektronikartikel wie Computer, Fernseher oder Digitalkameras sowie Dienstleistungen in den Bereichen Telekommunikation, Downloads und Online-Dienste.

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