Elf Flugzeuge werden verkauft
Delta halbiert Quartalsverlust

Die drittgrößte US-Fluggesellschaft Delta Air Lines hat im dritten Quartal 2003 mit Kostensenkungen und einer besseren Auslastung ihrer Flugzeuge ihren Verlust verringert. Das vergleichsweise starke Reisegeschäft im Sommer dämpfte die Folgen der anhaltenden Luftfahrtkrise.

HB ATLANTA. Gleichzeitig kündigte Delta den Weiterverkauf von elf Boeing-Flugzeugen des Typs 737-800 an einen nichtgenannten Interessenten an. Das Unternehmen hätte die Maschinen eigentlich im Jahr 2005 abnehmen sollen. Dadurch falle im Schlussquartal dieses Jahres eine Sonderbelastung von 26 Mill. Dollar an. Dies teilte Delta am Dienstag mit.

Delta verschiebe außerdem die Abnahme von acht weiteren 737-800- Flugzeugen auf 2008, die im Jahr 2005 ausgeliefert werden sollten. Delta werde 2005 aber wie geplant zwei Boeing-Maschinen vom Typ 777- 200 abnehmen.

Für das dritte Quartal dieses Jahres wies Delta nur noch rote Zahlen von 164 Mill. Dollar (140 Mio Euro) gegenüber 326 Mill. Dollar Verlust im dritten Quartal 2002. Der Verlust pro Aktie verringerte sich auf 1,36 (Vorjahresvergleichszeit: 2,67) Dollar.

Die Auslastung der Flugzeuge war in der Berichtszeit mit 76,9 % um 2,6 % höher als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Quartalsumsatz stieg geringfügig um 0,7 % auf 3,4 Mrd. Dollar. Der Neunmonatsumsatz fiel um 0,9 % auf 9,9 Mrd. Dollar. Der Verlust sank auf 446 (909) Mill. Dollar oder 3,71 (7,46) Dollar je Aktie. Die Ergebnisse seien etwas besser als erwartet, doch seien die Herausforderungen für Delta noch nicht vorbei, betonte Konzernchef Leo F. Mullin.

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