Emirates
Kooperation mit Rivale Etihad wird angestrebt

Emirates-Chef Tim Clark sieht grundsätzlich einen Nutzen darin, mit dem Konkurrenten Etihad zu kooperieren. Eine Fusion der Fluglinien aus Dubai und Abu Dhabi komme aber nicht infrage. Es gibt zudem weitere Bedenken.
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SingapurDie arabische Fluggesellschaft Emirates ist offen für eine Kooperation mit dem kleineren Rivalen Etihad. Eine Fusion mit dem Großaktionär von Air Berlin sei allerdings unwahrscheinlich, sagte Emirates-Chef Tim Clark am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Darüber müssten die Eigentümer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten entscheiden. „Ich glaube, es ist von Nutzen enger mit ihnen zusammenzuarbeiten“, sagte Clark. „Es gibt viele Bereiche, in denen die Airlines kooperieren könnten – etwa bei der Beschaffung.“ Dies sollte man ausloten. Allerdings könnte es in einigen ausländischen Märkten Bedenken von Aufsichtsbehörden geben, räumte der Emirates-Chef ein.

Auf die Frage, ob die beiden Golf-Airlines einen Zusammenschluss nach dem Vorbild von Air France und der niederländischen KLM umsetzen könnten, sagte Clark: „Ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird.“ Dies müssten letztlich aber die Eigentümer entscheiden. Dies ist bei Emirates die Regierung von Dubai und bei Etihad die Regierung von Abu Dhabi. Beide Fluggesellschaften standen im vergangenen Jahrzehnt im harten Wettbewerb um den Ausbau globaler Netzwerke und Flugstrecken. Von Etihad war zunächst keine Stellungnahme zu einer engeren Zusammenarbeit zu erhalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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