Energie
Eon ist für europäische Strombörse

Die Idee einer europäischen Strombörse ist für den Energiekonzern Eon nach eigener Aussage ein guter Weg, um die Manipulationsvorwürfe gegen die Leipziger Energiebörse EEX zu entkräften. Auch gegen einen Börsenplatz im Ausland hätte der Konzern nichts einzuwenden.

HB FRANKFURT. Der Energiekonzern Eon sieht im Aufbau einer europäischen Strombörse die Konsequenz aus den jüngsten Vorwürfen zu angeblich an der Leipziger Energiebörse EEX manipulierten Strompreisen. „Wir unterstützen die Idee einer einzigen, europaweiten Strombörse, die ihren Sitz auch im Ausland haben könnte“, sagte der Vertriebsvorstand von Eon Energie, Karl-Michael Fuhr, in einem Interview der Tageszeitung „Die Welt“.

Eine Beteiligung als Gesellschafter an einer solchen Börse strebe der Düsseldorfer Konzern nicht an. Damit wäre „auch der Verdacht, die vier großen deutschen Stromproduzenten könnten die Preisbildung beeinflussen, endlich ein für allemal aus dem Weg geräumt“. Eon sei selbst an einem „transparenten und liquiden Großhandelsmarkt“ interessiert.

Zur Diskussion um die Höhe der Strompreise an der EEX sagte Fuhr: „Eon manipuliert nicht. Wir setzen unsere Kraftwerke ausschließlich nach marktwirtschaftlichen Prinzipien ein und haben kein Interesse daran, das Angebot künstlich zu verknappen.“ Zugleich erklärte er, dass er eine Manipulation an der EEX für ausgeschlossen halte.

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