Entwicklung des operativen Ergebnisses bei den Töchter unbefriedigend
Töchter verderben Konsumforscher GfK die Zahlen

HB NÜRNBERG.Das Marktforschungsunternehmen GfK hat wegen Einbußen bei Tochterunternehmen seine Prognose für den Betriebsgewinn im laufenden Geschäftsjahr auf gesenkt.

Die Töchter GfK Martin Hamblin und IHA-GfK würden das operative Ergebnis mit rund zehn Mill. € belasten, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Freitag bei der Vorlage seiner Quartalszahlen mit. Das bislang angestrebte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) einschließlich Beteiligungsergebnis von rund 120 Mill. € könne daher um bis zu zehn Mill. € unterschritten werden. Für 2005 werde einschließlich des übernommenen britischen Marktforschers NOP World ein Umsatz von 900 Mill. € und eine Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 12,5 % erwartet.

Die Ergebnisbelastung von zehn Mill. € wird nach Angaben der GfK zu sieben Mill. € von der GfK Martin Hamblin in Großbritannien und den USA in den Geschäftsfeldern Custom Research und HealthCare verursacht. Mit einem Minus von drei Mill. € schlage die Schweizer IHK-GfK im Geschäftsfeld Consumer Tracking zu Buche. Die Entwicklung des operativen Ergebnisses bei den Töchter sei unbefriedigend.

Im zweiten Quartal steigerte GfK seinen operativen Gewinn nach Beteiligungsergebnis um 0,3 % auf 20,6 Mill. €. Ohne NOP World lag das Konzernergebnis bei 9,9 Mill. € nach 14,3 Mill. € im Vorjahreszeitraum. Der Vergleichswert von 2004 beinhaltet GfK zufolge allerdings ein außerordentliches Ergebnis in Höhe vier Mill. €. Den Quartalsumsatz steigerte der Marktforscher ohne NOP World um 8,3 % auf 184,9 Mill. €.

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