Entwurf zum Rettungsplan der Insolvenzverwalten
Verkauf von Unternehmensteilen soll Parmalat retten

Der von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterte insolvente Lebenskonzern Parmalat soll sich von nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereichen trennen.

HB MAILAND.

Das sieht der am Dienstag vorgestellte Entwurf zum Rettungsplan der Insolvenzverwalter vor. Außerdem wird eine Umwandlung von Schulden in Anteilsscheine erwogen, um die Ansprüche der Gläubiger zu befriedigen. Der Plan soll nach Angaben der Insolvenzverwalter bis Mai oder Juni fertig gestellt sein. Über die Vorschläge sollen demnach schon bald Gespräche mit den Hauptgläubigern geführt werden.

Der Mitteilung zufolge verfolgt Parmalat auch künftig eine multinationale Strategie. Demzufolge soll der Konzern nicht nur in Italien, sondern auch in Spanien, Kanada, Australien, Südafrika und Venezuela stark vertreten sein. Parmalat soll sich dabei aber auf nur noch 30 Marken konzentrieren statt auf derzeit 120. Der Schwerpunkt werde auf Getränken und Milchprodukten liegen.

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