Erfolgreiche Expansion
Starbucks bleibt der Kaffeehaus-Liebling

Der Durst auf teuren Kaffee und der Hunger auf Kuchen halten an: Starbucks hat in seinem vierten Geschäftsquartal seinen Gewinn beinahe verdoppelt auf unterm Strich 279 Mio. Dollar (196 Mio. Euro). Vor allem jenseits des Heimatmarkts legte die US-Kette zu. Insgesamt stiegt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar.
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HB SEATTLE. Die Anleger waren begeistert und schickten die Aktie am Donnerstag nachbörslich um knapp 3 Prozent nach oben. Zur Euphorie trug auch bei, dass das Management für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Gewinnwachstum verspricht. Starbucks verkauft seine Spezialitäten wie den Instant-Kaffee „Via“ längst auch über Supermärkte und erschließt sich damit neue Einnahmequellen.

In den großen Städten der USA finden sich Starbucks-Filialen fast an jeder Ecke. Deshalb weicht der Konzern in seinem Wachstumsdrang ins Ausland aus. Von den insgesamt 500 Filialen, die das Management im laufenden Geschäftsjahr eröffnen will, sind 400 jenseits der USA geplant. Im abgelaufenen Jahr hatte sich Starbucks angesichts der Wirtschaftskrise mit Neueröffnungen zurückgehalten.

Es ist noch gar nicht lange her, dass der Konzern rote Zahlen schrieb. Starbucks waren eine zu rasche Expansion und die Wirtschaftskrise zum Verhängnis geworden. Der Konzern trat massiv auf die Bremse, schloss Filialen und sparte Kosten. Zudem senkte er die Preise für einfache Getränke.

Die ersten beiden Starbucks-Filialen in Deutschland wurden im Mai 2002 in Berlin eröffnet. Mittlerweile hat Starbucks bereits mehr als 150 Filialen in Deutschland.

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